Die 3 besten Innenarchitektur Tipps

Benutze diese 7 Tipps von professionellen Innenarchitekten um dein Wohnzimmer schön zu gestalten indem du deine Möbel auf die beste Art kombinierst und arrangierst.

Der Grundpfeiler der meisten Wohnzimmer ist eine komfortable Sitzgarnitur. Es gibt zwei grundlegend unterschiedliche Arrangements für Ecksofas oder Lehnstühle. Sie müssen nicht notwendigerweise gegen eine Wand stehen. Dies ist meistens so üblich, ist aber absolut kein Naturgesetz. Diese Möbel können mit Vorteil auch frei im Raum stehen. Freistehende Einrichtung kann nach Belieben im Raum herumbewegt werden. Das selbe gilt für individuelle Elemente.

1) Möbel als Raumteiler

Diese Gegenstände und Möbel eignen sich nämlich auch ausgezeichnet als Raumteiler. Ein mehr großzügiger räumlicher Effekt wird erreicht wenn das Sofa, Sofatisch, Bett und dergleichen nicht an der Wand sondern frei im Raum stehen.

Ein Fokuspunkt auf das Sofa, einen Lehnstuhl, Teppich oder Seitentische wirkt einladend und verwandelt dein Wohnzimmer in einen Platz zum Wohlfühlen. Die Faustregel hier: Probieren geht über Studieren.

Wenn du dagegen deine Möbel gegen die Wand stellst, verlierst du weniger Raum und es gibt keine schmalen Nischen und Passagen.

Ein wichtiger Punkt, unter allen Umständen: Stell sicher dass sich alle Fenster und Türen, inklusive Schubladen und Schranktüren, problemlos öffnen lassen.

interior

2) Jeder Wohnraum braucht ein Zentrum

Besonders im Wohnzimmer ist ein einladender Mittelpunkt sehr wichtig. Das Wohnzimmer ist doch der hauptsächliche Treff-platz für Familie und Freunde. (In der Praxis übernimmt die Küche doch oft diese Funktion). Auf jeden Fall aber verbringen wir im Wohnzimmer einen großen Teil unserer Freizeit.

Die verschiedenen Bereiche sollen erkennbar und sichtbar sein. Gleichzeitig sollen sie aber ein harmonisches Ganzes bilden. Ein deutliches Zentrum bringt ein Gefühl des Friedens in dein Wohnzimmer.

Ein geräumiges Sofa, kombiniert mit einem Lehnstuhl macht einen ausgezeichneten Blickfang. Es kann auch als Schlafplatz für Gäste benutzt werden.

Flexibler als ein klotziges Sofa ist doch eine Sitzgruppe mit Lehnstühlen, Stühlen und Zweisitzern. Füge noch ein paar moderne Sitzkissen und kleine freistehende Seitentische dazu und deine Raumeinteilung wird perfekt. So ein Arrangement bietet auch reichlich Aufbewahrungsplatz für Ziergegenstände, Zeitschriften und andere lose Teile.

3) Variation durch Farben

Alle Räume einfach weiß zu malen ist vielleicht praktisch und billig. Mit den Augen eines Innenarchitekten gesehen ist diese Strategie jedoch feige, nichtssagend und ein Verzicht auf die fantastischen,die eine gelungene Farbkombination bieten kann. Farben schaffen Stimmung. Dies ist ein psychologisches Faktum.

Ein Wohnzimmer mit eindeutiger Farbgebung erfordert ein zusammenhängendes Farbschema. Idealerweise  wird dieses Farbschema von zwei oder drei Hauptfarben dominiert, die sich durch den Raum hindurch wiederholen. Der Eckstein dieses Schemas sind die Farben der Wände und des Bodens. In welche Farbrichtung du gehen willst, liegt jedoch ganz und gar bei dir.

Bevorzugst du ruhige Farbtöne oder sind starke Farben unerlässlich für dein Wohnzimmer? Beachte doch dass die Größe des Raumes eine Rolle bei der Farbwahl spielen muss. Helle Farben sind für große Räume besser geeignet währen gedämpfte Pastelltöne sich in kleineren Räumen besser machen. Akzente werden am besten mit Hilfe von koordinierter Dekoration gesetzt, wie Kelims, Kissen und Bilder. Das schafft visuellen Zusammenhang und Gemütlichkeit.